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<pre>Mit einem Abweichen von der Regel dürfte nun auf Schalke am Allerwenigsten zu rechnen sein: Immerhin hatte sich die verhaltene Ausrichtung noch am ehesten gegen spielerisch überlegene Kontrahenten bewährt.  <p> Fehlte es gegen die Hessen erstaunlicherweise noch an den kreativen Mitteln, könnte der überzeugende Auftritt in Leipzig nun durchaus als Schwungrad dienen — mit der jüngst gezeigten Leistung ist den Gastgebern um den zweiten Saisonsieg sicherlich nicht bang.  <p>  Die auch in der Breite des Kaders vorhandene Qualität hatte in Dortmund schließlich die fast unbemerkt gebliebene Abwesenheit etlicher Leistungsträger bestätigt: Der Coup beim Tabellenführer wurde ohne die „Gerüststangen“ Werner, Orban, Demme und Forsberg über die Bühne gebracht. <p> Im Sechs-Punkte-Spiel am Freitagabend sollte Leverkusen nach unserer Vermutung vor allem jedoch von der gegnerischen Auswärtsschwäche profitieren — in der laufenden Bundesligasaison war schließlich noch immer Verlass darauf, dass der VfL die entscheidenden Prüfungen in der Fremde vergeigt. <p>  Allerdings haben die Mainzer in den letzten Spielen nicht überzeugen können. Nach dem Sieg im Olympiastadion gegen die Alte Dame Mitte Februar konnten nur zwei Zähler auf das Punktekonto dazu gebucht werden.  </pre>


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<pre>Am ersten Spieltag besiegten die Berliner den Aufsteiger FC Nürnberg mit 1:0 und starteten damit zum vierten Mal in Folge mit einem Sieg in die neue Saison.  <p> Lediglich aus einem historischen Blickwinkel lassen sich die Aussichten der Gäste bedauerlich bescheiden an: Bei den jüngsten sechs Abstechern nach Gladbach hatte es demoralisierende fünf Pleiten mit einer jeweiligen Differenz von mindestens drei Toren gesetzt.  <p>  Nach der 1:5-Klatsche in der Allianz Arena treiben den Dortmunder Trainer vor der Rückkehr aber gewiss ohnehin andere Sorgen um: Schließlich war es schon ein wenig peinlich, wie sich der vermeintliche Bayern-Jäger im Spitzenspiel gegen den deutschen Rekordmeister präsentierte. <p> „Wir können alle die Tabelle lesen. Es war wieder zu wenig, was wir gezeigt haben. In dieser Form ist Europa kein Thema.“ <p>  Da die 05er beim über weite Strecken sogar dominierten 1:1 im Borussia-Park jedoch von einem bislang einzigartigen Ausschlag der Leistungskurve profitierten, ist auf eine Neuauflage eines solchen Sahnetags alles andere als Verlass.  </pre> 


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<pre> Die sich nun im Borussia-Park auftürmende Hürde erscheint unter diesem Blickwinkel gleich um mindestens zwei Nummern zu groß. Alles spricht im Vorfeld dafür, dass für Eintracht Frankfurt schon am späten Samstagabend der verzweifelte Kampf um den Klassenerhalt beginnt.  <p> Mit der 2:4-Heimniederlage gegen Bremen verbesserte sich die Ausgangslage zwar nicht, da die drei vor ihnen platzierten Klubs — Augsburg, HSV, Wolfsburg — aber auch sieglos blieben, sind die Chancen auf den Klassenerhalt weiter intakt.  <p>  Wenngleich der aktuelle Punkte-Lauf von neun Zählern die beste Serie seit über sechs Jahren bedeutet, gibt es folglich noch immer gute Gründe, dem momentanen Höhenflug der Gäste zu misstrauen. <p>  Davon zeugen nicht zuletzt die jüngsten Vertragsverlängerungen mit Top-Akteuren wie Kapitän Matthias Lehmann (bis 2018), Marcel Risse (bis 2022) und Frederik Sörensen (bis 2021). <p>  Und genauso kam es dann auch: Bei den wiedererstarkten Gladbacher Fohlen feierten seine Bullen am vergangenen Sonntag einen beachtlichen 2:1-Erfolg, der nun obendrein auch das Titelrennen wieder spannend macht.  </pre>


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<pre> Folgerichtig wird meine entsprechende Kombiwette von der Vermutung getragen, dass es zumindest in drei Partien mit veritablen Schützenfesten Essig ist.  <p> Auch der VfL konnte zuletzt nur wenige Punkte sammeln und rutschte dadurch erst zum zweiten Mal in dieser Saison auf einem Abstiegsplatz. Nun wollen beide Teams einen „Dreier“ einfahren.   <p> Neun Zähler Vorsprung sind es übrigens auf Hertha BSC, den kommenden Gegner. Gegen die Hauptstädter soll tunlichst der dritte Sieg hintereinander her, wenn es nach Heidel geht: „Wir wollen nun eine Serie hinlegen.“ <p>  Obwohl Bayer gegen das zumindest solide verteidigende Hannover aus dem Spielverlauf nur sparsam Torerfolg entwickelte, schalteten die Norddeutschen nicht einmal erfolgsversprechend um: Aufgrund der fehlenden Entlastung wurde es Leverkusen somit leicht gemacht, immer wieder die letztlich spielentscheidenden Standardsituationen zu erzwingen.  <p> Obwohl die Bayern nicht wirklich ins Spiel fanden kreierten auch die Wölfe kaum Chancen.  </pre>


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<pre> In den vergangenen Jahren wäre es für die Mannschaft von Roger Schmidt nie einfacher gewesen, nach einem knappen Saisonviertel an der Spitze mitzumischen: Pflichtsiege gegen Frankfurt, Bremen und den FC Augsburg hätte die aktuelle Rangliste bereits mit der Tabellenführung belohnt.  <p> Die in diesem Fall ziemlich stimmige Mischung aus Destruktivität und gelegentlichen Druckperioden scheint immer noch am besten gegen jene Mannschaften zu funktionieren, die sich ihrer Sache von Anfang an einfach ein bisschen zu sicher gewesen sind.  <p>  Leipzig ist mit drei Siegen und einem Remis aus den bisherigen vier Heimspielen die drittbeste Heimmannschaft der Bundesliga. <p>  Insofern droht es nun am Sonntag wieder deutlich unangenehmer zu werden: Die sich ankündigenden Rheinhessen dürften immerhin um einiges passiver zu erwarten sein.  <p> Zudem ist „Micky“ in der Saison um einiges stärker als in der Vorsaison: Gegen Hannover war er bereits zum 17. Mal an einem Tor beteiligt , in der letzten Spielzeit war ihm dies bis zum 2Spieltag nur einmal gelungen.  </pre>


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